PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Panikattacken und der Wunsch, dass es endlich aufhört!


robmobilede
17.09.2007, 12:38
Hallo,

ich leide seit Anfang Februar an Panikattacken und so wie viele Schicksale beginnen,fängt meines ähnlich an, nämlich an einem herrlichen Tag am 28. Februar diesen Jahres. Ich ging in meiner Mittagsoause joggen zum ersten Mal nach Jahren und mit meinen Kollegen. Und wir entschlossen uns ziemlich weit zu joggen. Ich muss dazu sagen, ich hatte nicht wirklich viel gegessen und hatte mich am Vormittag mit einem Kollegen gezofft, daher dachte ich, dass Jogging eine gute Ablenkung ist. Naja, ich wollte natürlich mithalten und gab deshalb ordentlich Gas. Die Strecke ( ca. 2-3 Kilometer ) war echt gut und ich immer im Mittelfeld. Naja ich war danach ziemlich fertig aber alles war prima.

aus unser Kantine etwas Reis mit Soße und begannIch holte mir dann an meinem Arbeitsplatz zu Essen, als ich plötzlich bemerkte das mein Herz schneller anfängt zu schlagen, ich bekam es mit der Angst das ich einen Herzinfarkt bekommen könnte und bat meinen Kollegen mir zu helfen, der wusste es auch nicht und alle anderen Kollegen die durch meine Panik aufgeschreckt wurden konnten mir auch nicht helfen, mein Chef rief einen Notarzt der nach 20 Minuten kam, es waren die schlimmsten in meinem Leben denn ich dachte ich werde es nicht überleben. Die kamen gleich mit Defibrilator und EKG Gerät und schlossen mich an die Maschinen, und der Arzt sagte, sofort in Krankenhaus, was meine Panik noch erhöhte. Und meine Gedanken kreisten nur um meine Frau und mein Leben, ich arbeite in Berlin lebe aber in Magdeburg, also quasi 150 km entfernt ich dachte ich sehe Sie nie wieder.

Im Krankenhaus selbst wurde mir Blut abgezogen, EKG`s geschrieben und sämtliche Tests gemacht um einen organischen Schaden auszuschließen. Schließlich bekam ich nach 4 Std. die Diagnose, es wäre alles in Ordnung und ich könne jetzt gehen. WIE BITTE??? Und was hatte ich dann vorhin??? Der Arzt meinte, vielleicht zuviel Sport, gehen Sie nach Hause.

Ich war auf der einen Seite ganz froh nach Hause zu dürfen, zumal meine Frau von meiner Firma informiert wurde und sich ebenfalls große Sorgen machte auf der anderen Seite war ich mir nicht sicher das sich die Ärzte nicht doch irren.

Und ich kann euch vielleicht eine kleinen Rat geben, meine Frau konnte es auch nicht verstehen, wie man aus heiterem Himmel Panikattacken bekommen kann, zumal es ihr jedensmal Angst machte. Redet mit euren Familien, Partner etc. sie müssen verstehen das ihr sie jetzt mehr braucht als alles andere. Seitdem meine Frau bescheid weiß unterstützt Sie mich in meiner KRANKHEIT wofür ich ihr sehr dankbar bin.

Jetzt und nach vielen weiteren Panikattacken sowie Arztbesuchen bei 3 Allgemein Ärzten und 2 Kardiologen bin ich in Therapeutischer Behandlung, die richtige Diagnose hat meine Kardiologin gestellt, die ich mindestens 3x die Woche besuchte und bat neue Test´s mit mir zu machen. Auch meine Antidepressiva nehme ich seit gut einem Monat nicht mehr, und ich kann nur jedem empfehlen geht zur Therapie. Ich hätte es nie geglaubt aber man kann es schaffen. Aber Panikattacken habe ich trotzdem ab und zu, allerdings weiß ich jetzt wie ich reagieren muss. Trotzdem eine Frage bleibt : WANN HÖRT DAS ENDLICH FÜR IMMER AUF!! LG, Robert

robmobilede
26.09.2007, 15:52
Hallo,

ich leide seit Anfang Februar an Panikattacken und so wie viele Schicksale beginnen,fängt meines ähnlich an, nämlich an einem herrlichen Tag am 28. Februar diesen Jahres. Ich ging in meiner Mittagsoause joggen zum ersten Mal nach Jahren und mit meinen Kollegen. Und wir entschlossen uns ziemlich weit zu joggen. Ich muss dazu sagen, ich hatte nicht wirklich viel gegessen und hatte mich am Vormittag mit einem Kollegen gezofft, daher dachte ich, dass Jogging eine gute Ablenkung ist. Naja, ich wollte natürlich mithalten und gab deshalb ordentlich Gas. Die Strecke ( ca. 2-3 Kilometer ) war echt gut und ich immer im Mittelfeld. Naja ich war danach ziemlich fertig aber alles war prima.

aus unser Kantine etwas Reis mit Soße und begannIch holte mir dann an meinem Arbeitsplatz zu Essen, als ich plötzlich bemerkte das mein Herz schneller anfängt zu schlagen, ich bekam es mit der Angst das ich einen Herzinfarkt bekommen könnte und bat meinen Kollegen mir zu helfen, der wusste es auch nicht und alle anderen Kollegen die durch meine Panik aufgeschreckt wurden konnten mir auch nicht helfen, mein Chef rief einen Notarzt der nach 20 Minuten kam, es waren die schlimmsten in meinem Leben denn ich dachte ich werde es nicht überleben. Die kamen gleich mit Defibrilator und EKG Gerät und schlossen mich an die Maschinen, und der Arzt sagte, sofort in Krankenhaus, was meine Panik noch erhöhte. Und meine Gedanken kreisten nur um meine Frau und mein Leben, ich arbeite in Berlin lebe aber in Magdeburg, also quasi 150 km entfernt ich dachte ich sehe Sie nie wieder.

Im Krankenhaus selbst wurde mir Blut abgezogen, EKG`s geschrieben und sämtliche Tests gemacht um einen organischen Schaden auszuschließen. Schließlich bekam ich nach 4 Std. die Diagnose, es wäre alles in Ordnung und ich könne jetzt gehen. WIE BITTE??? Und was hatte ich dann vorhin??? Der Arzt meinte, vielleicht zuviel Sport, gehen Sie nach Hause.

Ich war auf der einen Seite ganz froh nach Hause zu dürfen, zumal meine Frau von meiner Firma informiert wurde und sich ebenfalls große Sorgen machte auf der anderen Seite war ich mir nicht sicher das sich die Ärzte nicht doch irren.

Und ich kann euch vielleicht eine kleinen Rat geben, meine Frau konnte es auch nicht verstehen, wie man aus heiterem Himmel Panikattacken bekommen kann, zumal es ihr jedensmal Angst machte. Redet mit euren Familien, Partner etc. sie müssen verstehen das ihr sie jetzt mehr braucht als alles andere. Seitdem meine Frau bescheid weiß unterstützt Sie mich in meiner KRANKHEIT wofür ich ihr sehr dankbar bin.

Jetzt und nach vielen weiteren Panikattacken sowie Arztbesuchen bei 3 Allgemein Ärzten und 2 Kardiologen bin ich in Therapeutischer Behandlung, die richtige Diagnose hat meine Kardiologin gestellt, die ich mindestens 3x die Woche besuchte und bat neue Test´s mit mir zu machen. Auch meine Antidepressiva nehme ich seit gut einem Monat nicht mehr, und ich kann nur jedem empfehlen geht zur Therapie. Ich hätte es nie geglaubt aber man kann es schaffen. Aber Panikattacken habe ich trotzdem ab und zu, allerdings weiß ich jetzt wie ich reagieren muss. Trotzdem eine Frage bleibt : WANN HÖRT DAS ENDLICH FÜR IMMER AUF!! LG, Robert :roll: :cry: :cry: :cry:

melek
04.12.2007, 16:41
hallo :)
wann es genau aufhört wüsste ich auch mal gerne...vielleicht nie? denke ich manchmal.Ich bin mir eins sicher, es hört auf wenn ich es irgendwann loslassen werde oder loslassen lerne! nur das ist es genau was so schwierig ist...ich leide seit über einem jahr unter der panikattacke. in letzter zeit habe ich es sehr im griff ich weiss was zu tun ist und merke sofort wann es anfängt. Das ist glaub ich der erste schlüssel was man lernen sollte bei dieser störung. ich schreibe mit absicht Störung weil ich denke das man es nicht als eine krankheit sehen sollte!

Teddy
20.02.2008, 19:54
Hallo
ich habe die panik attacken über 30jahre lang,ob es je richtig zu heilen geht weis ich nicht,aber ich kann heute leben mit meinen atacken denn ich weis das sie unbegründet sind und auch wieder gehen und damit kann ich leben ja mus damit leben.


Teddy

alisha4
20.07.2008, 09:34
hallo ich leide seit 2 jahren unter diesen panikattacken manchmal mehrmals am tag auch habe ich oft keine lust irgendwas zu tun am liebsten im bett bleiben bin jetzt auch in behandlung aber ob mir das hilft?

Teddy
29.08.2008, 12:48
Hallo
ja in behandlung seier ist sehr wichtig.


ich selber habe eine gute ärtztin bei der ich in behandlung bin bin gut mit medikamenten eingestellt habe einen freiwilligen betreuuer der 2 mal die woche kommt,gehe halb tags wieder arbeiten fahre auch selbst ur arbeit.


ich jungen jahren fällt das schwer mit den ängsten,aber weis nicht kann auch mein persönliches ansinnen sein,aber ich habe es nicht mehr so heftig wie mit 20 oder so hat sich sehr viel gebessert.


das man so keine lust und keinen antrieb hat kann ich sehr gut verstehen,habe auch mal monatetlang nur im bett gelegen bis ich mich aufraffen konnte,es gibt so viele wege die man mentschlich gehen kann nur wenn man in so einer fase ist ist man blockiert das freie blickfeld fehlt einen auch dann man kann ja auch nicht alles wisssen,aber dafür gibt es ja gleichgesinte wie hier wo man sich austauschen kann.


alles ales gute zu dir.


Teddy