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Antidepressiva / Medikamente Alles zu Antidepressiva, Beruhigungsmitteln und medikamentöser Therapie, Vor- und Nachteilen, Nebenwirkungen und Risiken.

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Alt 05.05.2006, 21:40   #11
warum-müssen-WIR-leiden
Angsthase
 
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Beiträge: 1
Renommee-Modifikator: 3
warum-müssen-WIR-leiden
Hallo an alle!

Ich habe mir gerade die story von falk durchgelesen und musste einfach meinen Beitrag dazu geben, weil ich schon seit wochen auf der suche nach menschen mit erfahrungen suche die ihre angst richtig beschreiben können. erstmal an falk grossen respekt für diese übersichtlichen und ausführlichen Geschichten die du hier von dir erzählst Diese panik atacken müssen ja echt der horror sein, ich leide gottseidank nicht daran, jedoch bin ich auch gut ausgerüsstet was angst betrifft. ich habe mit 13 angefangen zu kiffen habe totale paranoier bekommen und leide seit meinem entzug an generalisierter angststöhrung und ziemlicher soziakler unsicherheit, meine ganze entwicklung ist im arsch und habe absolut kein selbstvertrauen mehr. mir ging es immer fantastisch bis ich mit dem kiffen angefangen habe. klar hatte ich auch schon leichte anfälle, die jedoch nicht mehr auftreten und lange nicht so schlimm waren wie bei dir. Ich nehme auch paroxetin, gegen die sozial phobie und die generalisierte angst. hat sich alles gebessert, jedoch habe ich keine glücksgefühle mehr und bin dauerhaft von angst begleitet. Fange solangsamm an mich wieder zu puschen geh trainieren und suche arbeit, einen psychologen habe ich auch jedoch ist er eigentlich mein hausartzt. Mir würde es sehr viel besser gehen wenn ich nicht mehr rauchen würde, weil dies meine angst verstärkt und mich nerv ös macht, alkohol vertrage ich auch nicht, weil ich da totale bewusstseinstöhrungen bekomme die mich noch mehr reinziehen. kaffee ist auch absolutes tabu für mich, weil es wie du schon gesagt hast puscht. Ich weis nicht genau wie ich daraus komme, aber ich weis es geht man muss nur den richtigen weg finden. ich verstecke mich nicht mehr, sondern suche den weg ich bekomme immer wieder solche high gefühle wie du wenn ich mich länger darein versetzte wie ich wäre hätte ich die angst nicht, deshalb habe ich mir meine eigene therapie entwickelt wie wir daraus kommen können. Ihr habt doch sicher schon was von autogenen training gehört??? kauft euch sone cd und hört sie morgens und abends die entspannt total, besonders leute mit panick atacken... auch meditation hilft gegen angst, weil ihr eure mitte findet und nicht mehr so schnell aus dem gleichgewicht fallt. falk du hast gesagt du fühlst dich wie ein pulverfass wo die zündung nur noch gezündet werden muss, ist doch logisch du hast auch sone art generalisierte angst, angst vor den attacken die dich die ganze zeit begleitet... wenn du entspannter wirst kommst du daraus wirklich, du musst es nur durchziehen, ich bin absolut kein mensch der was von joga und so hält, aber fakt ist das alles was ich darüber studiert habe einläuchtet und hilft. also an jeden der angst hat sucht euch einen therapeuten wo ihr mindestens einmal die woche hin geht entspannt euch jeden tag und nehmt weiterhin die tabletten, solange bis ihr euch hundert pro sicher seit das ihr gesund seit, solang ihr noch starke zweifel habt bringt das absetzen nichts. ihr steigert euch dann zusehr darein... mfg josef
warum-müssen-WIR-leiden ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2009, 14:24   #12
Eroxa
Angsthase
 
Registriert seit: 10.10.2009
Beiträge: 2
Renommee-Modifikator: 1
Eroxa is an unknown quantity at this point
Paroxetin...

hach.. genau diesen beitrag hab ich gesucht

ich hab vor ca. 4 monaten mit der einnahme von paroxetin aufgehört. Und dann bin ich auf diesen beitrag hier gestossen und fand ihn wirklich interessant

Ich kann nur sagen dass ich heilfroh bin dass ich endlich von diesem teufelszeug weg bin, der entzug war sehr hart, ich hatte andauernd diese stromschläge und benahm mich ganz komisch, war depressiv.. Noch immer kann ich es nicht glauben dass mir mein Doktor diese Tabletten einfach so verschrieben hat.. nie wieder!

lg
Eroxa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2009, 11:32   #13
Administrator
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Beiträge: 84
Renommee-Modifikator: 2
Administrator is infamous around these parts
Jeder muss für sich seinen Weg finden. Es gibt in der Psychotherapie keine allgemeingültigen Lösungen.
Dem einen helfen Psychopharmaka, bei anderen wirkt es sich negativ aus. Daher ist es genauso schwachsinnig, das Zeug zu verteufeln wie andererseits in den Himmel zu loben.

Diese "Stromschläge" bei Absetzungsversuchen von Paroxetin kenne ich auch. Wichtig ist, dass man ganz langsam absetzt und die Dosen immer weiter reduziert, dann hält es sich auch in Grenzen.
Leider hat sich auch mein Zustand immer wieder verschlechtert und die Panikattacken kamen wieder zurück, so dass ich wieder mit dem Medikament begann.

Fakt ist doch .. wenn man Serotonin-Mangel hat (was auch genetisch bedingt sein kann), kann man das Hormon nicht durch eine Gesprächtherapie "herbeizaubern". Die SSRI wirken auch nicht als Serotonin-Erzeuger, sondern als Blocker .. damit sich der Abbau reduziert.

Leichtfertig sollte das aber nicht verschrieben werden, sondern erst nach genauer Prüfung.
Administrator ist offline   Mit Zitat antworten
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